Verliebt in Venedig (Spamano)

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Verliebt in Venedig (Spamano)

Beitrag von Spain/Antonio F. Carriedo am Do Jul 10, 2014 12:22 pm

Die Story spielt in der Gegenwart, in Venedig. Tonio ist aus einer ärmlichen Gegend in Spanien dorthin gekommen und arbeitet in einem Café. Er mag Venedig, weil es dort viele schöne Menschen gibt und sich alle über sein Gitarrenspiel freuen, das er manchmal in seinen Pausen im Café zur Schau gibt.
Lovino ist seines Berufes bei der italienischen Mafia wegens von Rom nach Venedig zu seinem Bruder gezogen. Dieser arbeitet in einem Café, welches Lovino eines Tages das erste Mal besucht.
Gleich zu Beginn rutscht Feliciano und schüttet Lovino mit Kaffee voll, der rastet aus und heult rum. Dabei rettet dann Tonio seinen Anzug und entschuldigt sich für seinen Mitarbeiter. Damit Lovino sich nicht beim Chef beschwert, schenken sie ihm einen Monat gratis Kaffee~

Nebencharaktere:
Feliciano - Mitarbeiter im Café, wohnt zusammen mit Lovino
Heracles - Mitarbeiter im Café
Tonios WG bestehend aus Tim, Emma und Alfonso
Arthur - Tonios Boss
Francis - Tonios bester Freund und Stammgast
Andere kommen dazu~


Mit einem fröhlichen Grinsen ließ ich die schwere Tür hinter mir ins Schloss fallen und lief mit einem leichten Hüpfen im Gang die kurze Treppe hinunter. Sofort traf mich die unglaubliche Hitze, die in den letzten Tagen durch die Stadt waberte. Dementsprechend trug ich auch nur kurze Hosen und ein luftiges, ärmelloses Shirt. Sonnencréme brauchte ich nicht, ich hatte meine gesamte Kindheit draußen verbracht, dementsprechend war meine Haut natürlich braun und hielt viel aus. Glücklicherweise war unser Café gut klimatisiert, ansonsten würde ich es in dem schwarzen Kellneranzug kaum aushalten.
Heute würden wahrscheinlich eine Menge Leute in den kühlen Laden vor der Hitze flüchten und sich an einem leckeren Eis abkühlen. Deshalb hatte uns der Boss allesamt herbestellt. Nicht weiter schlimm für mich, ich hatte ausgesprochen gute Laune. Mir fiel auch auf Anhieb nicht ein, wieso ich nicht glücklich sein sollte. Auf der anderen Seite der Straße lief eine schöne Frau vorbei, die mir zuwinkte und ich grinste noch breiter. Ach ja, Sommer~ Die Zeit des Jahres, in der sich alle aus ihren unnötigen Kleidungsschichten schälten und man endlich Haut zu sehen bekam. Vor allem liebte ich fröhliche, verspielte Sommerkleider oder knappe Röcke.
Und alle hatten gute Laune. Feliciano, mein immer fröhlicher Mitarbeiter, hatte es plötzlich leicht, Leute in unseren Laden zu locken und die nun zum flirten aufgelegten Damen gaben wahnsinnig viel Trinkgeld. Was wollte man mehr? Natürlich, unser Boss würde niemals gute Laune haben. Er saß mit tausenden Ventilatoren in seinem Zimmer und beschwerte sich. Doch das würde mir nie in den Sinn kommen. Heute könnte ich die Liebe meines Lebens treffen! Warum sollte ich dann nicht auch glücklich sein?
Leise ein Lied summend lief ich einen kleinen, nicht sonderlich gut riechenden, Kanal entlang, bis ich am Café ankam. Es war schon aufgeschlossen und ich begegnete Arthur, der alle Rollläden hoch machte. Leise räusperte ich mich, er fuhr herum und rollte dann mit den Augen. „Morgen, Antonio. Wir haben viel zu tun, start already“, war seine knappe Begrüßung. Ich lachte nur, lief auf ihn zu und umarmte ihn entgegen seines Protestes. Zwar kam er aus England, trotzdem musste er sich doch langsam den südeuropäischen Gesten anpassen.
Während er sich noch beschwerte, huschte ich in den hinteren Bereich des Ladens und schlüpfte in die hübsche Uniform. Geschmack hatte unser Chef, das musste man ihm lassen. Während ich noch an der Fliege zupfte, kam hinter mir mit viel Geräusch Feliciano herein geplatzt. Er breitete seine Arme aus und so hatte ich schon meine zweite Umarmung für heute.
Schließlich waren wir beide soweit und räumten die Stühle und Tische hin. Natürlich mussten die Tische dekoriert werden, so waren wir erst kurz vor Ladenöffnung fertig. Die ersten Minuten kam niemand, bis dann die üblichen Morgenleute eingetrudelt kamen, um die man sich noch ruhig kümmern konnte. Unser Café war nicht direkt am Markusplatz gelegen, sondern in einer der kleineren, hübschen Shoppingstraßen. So gingen hier auch Anwohner hin, Touristen waren um diese Zeit noch nicht auf. Später dann, vor allem am frühen Nachmittag, schlug man sich hier manchmal um Plätze. Manche würden es als stressigen Job beschreiben, ich hatte meinen Spaß.
Um die Mittagszeit kam dann unser dritter Mitarbeiter, Heracles. Er sah müde aus, wie auch sonst. Es dauerte, bis er sich umgezogen hatte, dann stellte er sich in die kleine Küche. Zum Tragen war er zu langsam, außerdem war er in den Morgenstunden unbrauchbar, so kümmerte er sich um die Küche.
Inzwischen kam auch Schwung in den Laden, ich und Feliciano rannten wirklich hin und her, auch Arthur half uns aus. In der wenigen Zeit, die wir für Unterhaltung hatten, erzählte Feliciano mir, dass er heute seinen Bruder eingeladen hatte. Er erzählte das mit einer wahnsinnigen, irgendwie niedlichen Begeisterung, sodass er mich sofort ansteckte.
Schließlich hatte ich um zwei meine Pause, in der ich mich auf einen kleinen Stuhl setzte und meine Gitarre stimmte. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich unseren blonden Stammgast, der sich elegant auf seinen Platz fallen ließ. Er winkte nach Feliciano und zwinkerte mir zu. Leicht grinste ich und stimmte ein fröhliches Lied an.
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